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25.02.2019 | Urbar

Freihalten von Bürgersteigen/Gehwegen


Auf die folgende Thematik wurde Mitte 2017 bereits an dieser Stelle hingewiesen, leider mehren sich die entsprechenden Beschwerden aktuell wieder: Die Bürgersteige und Gehwege sind grundsätzlich dem Fußgängerverkehr vorbehalten. Sie sollen einen sicheren Bewegungsraum für die schwächsten Teilnehmer im Verkehrsgeschehen bieten.

Innerhalb der Ortsgemeinde ist jedoch festzustellen, dass die Gehwege und Bürgersteige diese Funktion oftmals nicht erbringen können, weil Sie als Park- oder Abstellfläche genutzt werden. Das Blockieren der Wege durch parkende Autos, abgestellte Mülltonnen, Spielgeräte o. ä. führt dazu, dass Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen und sich somit höheren Gefahren aussetzen müssen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Kinder, Fußgänger mit Kinderwagen oder ältere Mitbürger, die ggf. auf Gehhilfen angewiesen sind, betroffen sind. Sollte es aufgrund dessen zu einem Unfall kommen, ist auch mit einer Haftung der „Blockierer“ zu rechnen.
Problematisch zeigt sich der Bereich vor KiTa, Mehrzweckgebäude und Feuerwehr: Auch wenn der Gehweg hier etwas breiter ist – er bleibt ein Gehweg und wird deshalb nicht zum Parkplatz! Parkgelegenheiten finden sich u. a. an den Glascontainern in Richtung Maria Ruh. Und im Hinblick auf den Klimawandel sei der Hinweis erlaubt: Statt das Auto auf dem Gehweg zu parken, könnte man sicher auch mal zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen.

Es wird daher gebeten, dass Park- und Abstellverhalten im Hinblick auf eine zulässige Nutzung und im Sinne einer gegenseitigen Rücksichtnahme für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer entsprechend anzupassen.

Thorsten Plenz, Beigeordneter