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25.02.2018 |  

Urbarer Narren des KVK blicken auf eine gelungene Session zum 33-jährigen Vereins-Jubiläum zurück

Kinderfastnacht

Den Auftakt der Session machten am Samstag, den 3. Februar 2018, die Nachwuchstalente des Vereins bei der Kinderfastnacht im voll besetzten Saal des Winzerhauses. Gekonnt führten Lina Lips und Annika Muders durch das Programm, bei dem nicht nur Eltern und Großeltern auf ihre Kosten kamen. Gruppen wie die Dreamboys, Galaxy Girls, Hopppedötzja und eine Sketch-Gruppe zeigten ihr karnevalistisches Talent. Natürlich hatten die Organisatoren der Kinderfastnacht auch wieder ein Kinderprinzenpaar am Start, Kinderprinz Arne (Link) und Prinzessin Jule (Weiler) fühlten sich als Prinzenpaar sichtbar wohl. Die Stimmung war schon bei den „Kleinen“ hervorragend und führte zu einem spontanen „Flash-Mob“ zum Fastnachtsschlager „Rotes Pferd“.

Kappensitzungen

Am Sonntag, den 4. Februar 2018, und am Fastnachtsamstag, den 10. Februar 2018, hatte der KVK zu den Kappensitzungen geladen. Zur großen Freude der Aktiven waren beide Sitzungen ausverkauft und das närrische Publikum in bester Feierlaune. Da ließen sich die von Sitzungspräsident Johannes Clemens geladenen Ureinwohner aller Völker natürlich nicht lange bitten: Die Elferräte kamen als Aborigine, Ägypter und Indianer daher und wiesen die Urbarer in die Weisheiten ihrer jeweiligen Hochkultur ein. Doch eines war dem geneigten Zuschauer wohl schon von Beginn an klar: Die größte aller Hochkulturen kann nur der Urbarer (Az-)T(h)ekenhocker sein, dessen Spuren man im ganzen Kadaldera-Land findet und der letztlich der Urahne aller Urbarer ist: „Ihr kennt ach Opa zu mir sahn“. Nachdem dieser die Bühne betreten hatte, waren die Narren richtig eingestimmt, um den Urbarer Adel gebührend willkommen zu heißen: Prinzessin Alexandra und Prinz Bernd aus der Hohl (Alexandra und Bernd Oppermann) zogen in Begleitung der Garde in die Narhalla ein und stellten sich als neues Prinzenpaar vor. Das Prinzenpaar regierte ohne Fehl und Tadel und plant bereits voller Vorfreude die Regentschaft in der Session 2018/2019. Auch dann wird Tochter Nina als einzig wahre Prinzessin der Familie sicher wieder mit von der Partie sein.

Nach dem Einzug des Urbarer Prinzenpaars legte die Urbarer Garde (Anna-Lena und Melina Hennemann, Tatjana Link, Sina, Lara, Kim, Lena und Leonie Muders) unter der Leitung von Svenja Radler einen eindrucksvollen Tanz aufs Parkett. Anschließend bewies Christoph Scheer sein Zahlen-Talent und erläuterte, warum Schnapszahlen in seinem Leben eine besondere Rolle einnehmen. Ein toller Vortrag vom Fastnachts-Allrounder! Darauf folgte ein Telefonat besorgter Urbarer Eltern (Carina Kemmer und Carolin Kind) mit ihrem nach Berlin verzogenen Sohn (Michael Pompetzki). Auf komödiantische Art und Weise nahmen die Vortragenden die Orts- und Altersunterschiede aufs Korn und ernteten vom Publikum einen frenetischen Applaus.

Das zweite Drittel eröffneten Kim Muders und Sitzungspräsident Johannes Clemens, die mit ihrem Vortrag bewiesen, dass die Zahlen 11 und 33 auch im Urbarer Alltag ständig präsent sind. Im Anschluss tanzte sich die Showtanzgruppe „Hippende Hinkel“ (Lisa Muders, Sophie und Katharina Hitzel, Jeannette Walderbach, Svenja Radler, Nadine Wasinski, Ina Brohl und Gina Thommes) mit einem Tanz der Maya-Kriegerinnen in die Herzen der Zuschauer. Natürlich wurden sie mit einer Rakete belohnt. Beim Standesamt des KVK stand unter anderem eine Hochzeit auf dem Programm: Die Weseler Braut Fräulein Goubloch (Michael Pompetzki) hatte zum Verdruss des Standesbeamten (Kai Breitbach) gleich zwei potentielle Gatten zur Trauung mitgebracht. Doch während der Emmelshausener Unkel (Joel Walderbach) die Braut nur zu gern geheiratet hätte, lehnte der Bopparder Bräutigam Dr. Zwersch (Wolf-Kristian Wolf) die Trauung ab. Auch die Trauzeugen Bruno Unschön und Dr. Mohr (Clara Gemünden und Carolin Kind) konnten nicht zu einer Lösung beitragen, weshalb die Hochzeit abgesagt werden musste. Diese Parodie auf die Verbandsgemeinde-Fusion stammte aus der Feder von Jürgen Kind, der ebenso wie der Ur-Fastnachter Hubert „Blum“ Plenz in diesem Jahr mit dem Pegasus-Orden der Rhein-Hunsrück-Zeitung ausgezeichnet wurde. Anschließend putzten die Möhnen mal so richtig durch: Als in die Jahre gekommene „Loreley-Putzschnitten“ wussten sie so Einiges über die Urbarer Haushalte zu berichten und legten anschließend mitsamt ihren Rollatoren noch ein flottes Tänzchen hin.

Im letzten Drittel gewann das Publikum Einblick in eine Kaffeepause im örtlichen Kindergarten „Rheinpiesel“. Es blieb kein Auge trocken, als das „alte Schlachtschiff“ Hedwig (Tom Muders) berichtete, wem sie schon so alles die Windeln gewechselt hat und sich die Erzieherinnen Anja (Tom Theis) und Heidrun (Thomas Clemens) sowie Praktikant und „Pisspottschwenker“ Henning (Philipp Muders) über das beste Erziehungskonzept unterhielten. Dieses Highlight konnte nur noch vom Urbarer Männerballett getoppt werden: Dirk, Peter und Markus Muders, Christoph Scheer, Volker Link und Frank Plenz hatten sich die Nägel hübsch lackiert und tanzten als Samba-Tänzerinnen sehr grazil. Ein dickes Lob an die Trainerinnen Sonja Dietrich und Susanne Laßhofer! Sitzungspräsident Johannes Clemens, der in gewohnter Manier gekonnt-locker durch die Sitzung geführt hatte, rief nach fünf Stunden Urbarer Fastnacht noch mal alle Aktiven zum großen Finale auf die Bühne und das Publikum feierte gemeinsam mit den Aktiven eine gelungene Bühnenfastnacht.

Umzug

Wie bestellt war der Wettergott dem KVK hold und bescherte am Fastnacht-Dienstag viele Sonnenstunden. So strömten zahlreiche Besucher aus den Nachbargemeinden nach Urbar und erfreuten sich an den schönen Fußgruppen und Wagen. Neben vielen Urbarer Teilnehmern begrüßte der KVK das Weseler Prinzenpaar und Wagen aus St. Goar. Wie immer gab es in Urbar reichlich Süßigkeiten aufzuheben, die Gruppen lassen es sich nicht nehmen, nochmal ordentlich Köstlichkeiten zu werfen. Den krönenden Abschluss des Umzugs bildete natürlich der Urbarer Prinzenwagen mit Prinzessin Alexandra und Prinz Bernd sowie dem Urbarer Kinderprinzenpaar Jule und Arne.

Fazit

Es war eine tolle Kampagne zum 33-jährigen Bestehen des Karneval-Verein-Kadaldera! Wir danken allen Akteuren vor und hinter der Bühne, allen Helfern, allen Umzugsteilnehmern und nicht zuletzt den vielen Zuschauern bei Umzug und der Bühnenfastnacht, die den Weg nach Urbar gefunden haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Jahr 2019 und verabschieden uns mit einem dreifach donnernden HELAU aus URBAR!