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30.04.2017 | Urbar

Baumaßnahmen Winzerkeller

Bei strahlend blauem Himmel begannen am Samstag, die Abrissarbeiten am alten Winzerkeller.  Nachdem bereits in der Woche zuvor ein Kran durch die Fa. Jäckel aufgestellt und das Gebäude teilweise eingerüstet worden war, konnten die Abrissarbeiten nun rund um den Winzerkeller beginnen.

Nach dem Eintreffen der freiwilligen Helfer bereits um 8.30 Uhr, wurden die Arbeiten verteilt. Während einige die schweren Stahltüren und Fenster im hinteren Bereich des Winzerkellers ausbauten sowie gleichzeitig die drahtverglasten Scheiben entfernten, begannen mutige Urbarer mit dem Dachabriss. Hierzu musste der Schiefer von der Verschalung abgehoben und entsprechend abgelegt werden, während die Arbeiten durch den Kran kraftsparend und effektiv unterstützt werden konnten.

Im Rahmen der Dacharbeiten wurde auch ein bis dato nicht als vermisst gemeldeter Bewohner des Winzerkellers aufgefunden. Zwischen Mauerkranz und Dachstuhl fand sich ein mumifizierter Tierkadaver, der vermutlich bereits vor vielen Jahren dort verendet war. Bei dem Tier dürfte es sich vermutlich um einen Iltis handeln.

Aufgrund der vielen Helfer, kam man schnell voran, so dass das Gebäude nach und nach sein äußeres Erscheinungsbild erheblich veränderte. Gegen 11 Uhr wurde dann ein Frühstück mit Kaffee und Würstchen gereicht, so dass die Arbeiten unbenommen mit neuem Tatendrang angegangen werden konnten. Nachdem der vordere Bereich des Dachs abgedeckt war, wurden schließlich mittels Kran nach und nach die Dachbalken angehoben und schließlich heraus gebrochen. Anschließend wurden sie zur Demontage im Umfeld des Kellers abgelegt, aufgeladen und abtransportiert.

Nach Beendigung des Tagespensums am Winzerkeller, gab es gegen 15 Uhr für sämtliche Helfer am Lavendellabyrinth einen deftigen Linseneintopf und Getränke.

Vielen Dank den Helfern im Vorder- und Hintergrund.

Bilder vom Start der Abrissarbeiten finden sich in der Bildgalerie, weitere Informationen in der Rubrik zum Umbau "Winzerkeller" auf der Homepage der Gemeinde hier.

(Bilder und Text: Bernd Oppermann)

 

 


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